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A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z-Ü

 A 
AASAusbildungsausschuss 
ACCAllgemeiner Chow-Chow-Club e.V. 
ADAusdauerprüfung 
ADPAllgemeiner Deutscher Pudelclub e.V. 
ADRKAllgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub e.V. 
AEASAusschuss für Erziehung, Ausbildung und SportDer AEAS ist ein Ausschuss des DDC und beschäftigt sich mit allen Themen der Hundeerziehung und -ausbildung sowie sämtlichen hundsportlichen Belangen im DDC.
Kontaktadresse: Resi Rübbelke, Im Kuhlen 14, 33129 Dellbrück - Westenholz, Tel:02944-7282, Fax : +49-2944-7433, E-Mail: Hunde-Ruebbelke@t-online.de
AKAusbildungskennzeichen 
ATAiredale Terrier 
AWAusbildungswettstreitVeranstaltung des Deutschen Doggen Club 1888 e.V. (DDC), wo verschiedene Ortsgruppen gegeneinander antreten. Die Leistungen werden zwar individuell gewertet (Ausnahme Gruppenwettstreit), jedoch auch eine siegende Ortsgruppe ermittelt.
AZGArbeitsgemeinschaft der Zucht- und Gebrauchshundverbände 
AalstrichZuchtbegriffDunkel gefärbter Fellstrich vom Nacken bis zur Rute.
AbzeichenZuchtbegriffEin kleiner, zur Grundfarbe des Hundes unterschiedlich, gefärbter Teil des Fells.
AdaptionAnpassungBezeichnet die Entwicklung von Eigenschaften, die das betreffende Individuum und dessen Nachkommen geeigneter in der jeweiligen Umgebung macht. Adaption über die Umwelt geschieht nur auf zweierlei Weise: über das Erbgut (in diesem Fall angeboren) oder über individuelle Erfahrungen, die dann über das tradieren weitergeben werden (modifikatorische Adaption).
AfferenzMedizinischer BegriffBezeichnet die Gesamtheit der Nervenerregungen, die von den Sinnesorganen zum ZNS führen
AfterklaueKynologiebegriffs. Afterkralle
AfterkralleKynologiebegriffBei einigen Rassen vorhandener Daumen an den Innenseiten der Hinterläufe. Afterkrallen sind häufig verkümmert. In der Regel werden die Afterkrallen bereits im Welpenalter entfernt. (Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben). Bei manchen Rassen gehört die Afterkralle zum Zuchtstandard und wird daher nicht entfernt (z.B. Pyrenäenberghund). Auch Wolfskralle genannt.
AfterzeheKynologiebegriffs. Afterkralle
AggressionAgonistisches Verhalten einschließlich FluchtSammelbezeichnung für alle Formen des Angriffs-, Verteidigungs-, und Drohverhaltens. Es wird noch zwischen intraspezifischer (Artgenossen) und interspezifischer (zwischen Arten) Aggression unterschieden. Letzeres wird noch unterteilt in Beuteerwerbsaggression, Verteidigungs-, und Abwehraggression gegen Konkurrenten. Die innerartliche Aggression dient in erster Linie zur Verteilung der Individuen über ein größeres Gebiet, um die Ressourcen optimal nutzen zu können. Aggression dient außerdem der sexuellen Selektion sowie der Bildung und Stabilisierung einer Rangordnung.
AggressivitätVerhaltenslehreDie Aggressivität ist das Ausmaß der Angriffsbereitschaft eines Tieres. Das Ausmaß der Aggression eines Individuums wird hauptsächlich von seinen frühkindlichen Erfahrungen und Lernvorgängen während seiner Reifephase bestimmt.
AgilityHundesportartaus dem Englischen = Beweglichkeit. Geschicklichkeitssport bei dem der Hund eine Reihe von Hindernissen in möglichst kurzer Zeit überwinden muss. (Hürden, Tunnel, Kletterwände, Wippe etc.)
AhnentafelZuchtbegriffdient zum Abstammungsnachweis bei Rassehunden und wird vom Zuchtbuchamt ausgestellt. Die Elterntiere und deren Vorfahren werden erfasst. Die Ahnentafel wird fälschlicherweise häufig auch als 'Stammbaum' bezeichnet.
AhnenverlustKynologiebegriffVererbbare Eigenschaften, die nach zwei oder mehreren Generationen nicht mehr auftreten.
Aktionsspezifische ErmüdungVerhaltenslehreAktionsspezifische Ermüdung bezeichnet die Tatsache, dass gerade erst abgelaufene Verhaltensweisen eine Zeitlang sehr schwer oder nur noch mit sehr starken Außenreizen erneut ablaufen können. Flucht und Verteidigungsreaktionen sind in der Regel immer sofort nach ihrem letzen Auftauchen erneut aktivierbar, die Bereitschaft zur Nahrungsaufnahme oder zu sexuellen Verhaltensweisen ist nach deren Vollzug anschließend eine Zeit lang reduziert.
Aktive ImmunitätMedizinischer BegriffDurch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erregern oder auf Grund von Impfungen bildet der Organismus Schutzstoffe, die sogenannten Antikörper. Diesen selbst aufgebauten Schutz nennt man aktive Immunität.
AlbinoKynologiebegriffAufgrund eines Mangels von Farbpigmenten nahezu weißes Tier, dessen Augen rötlich erscheinen.
AltruismusVerhaltenslehreUneigennütziges Verhalten, das hauptsächlich in drei Bereichen auftritt: gegenseitiges Warnen und Verteidigen, Hilfe bei der Aufzucht von Jungtieren und bei der Übergabe von Nahrung an Nachkommen oder Rudelmitglieder.
AnaldrüsenKynologiebegriffDie Analdrüsen befinden sich neben der Afteröffnung des Hundes. Sie produzieren ein stark riechende, schwarze Paste, die mit dem Kot zusammen ausgeschieden wird. Der Geruch dieses Analdrüsensekretes identifiziert den Hund einem fremden Hund gegenüber als Revierinhaber.
AnalgesichtKynologiebegriffDuftvisitenkarte eines Hundes im Analbereich durch Absonderungen der Analdrüse.
AnalkontrolleKynologiebegriffBegrüßungsritual zwischen Hunden wobei die sich gegenseitig die Analregion präsentieren und ausgiebig beschnüffeln lassen.
AndogeneMedizinischer BegriffSammelbezeichnung für die in den Hoden und den Nebennieren produzierten männlichen Sexalhormone.
AngeborenVererbungslehresind alle Informationen, die über bestimmte Verhaltensweisen im Gen fest programmiert sind und die dem Individuum ohne Lernprozess zur Verfügung stehen. Vererbt wird allerdings im Grunde nur eine Reaktionsnorm, innerhalb dieser Breite entscheiden Umwelt und Lernprozesse über die Ausprägung des Verhaltens oder körperlicher Merkmale.
AnkörungZuchtbegriffÜberprüfung eines jungen Hundes auf seine Zuchttauglichkeit.
AnthopomorphismusVermenschlichungstendenzbedeutet die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Tiere. Das Verhalten von Tieren, insbesondere das höhere Säugetiere verleitet immer wieder, gerade bei engen Zusammenleben zu solchen Übertragungen, die den Tieren Verhaltenseigenschaften zusprechen, die höheres Bewusstsein oder sogar Einsicht voraussetzen. Diese weit verbreitete Tendenz verhindert immer wieder eine artgerechte Haltung von Tieren in Menschenobhut.
AntihormonSexualitätshemmerSynthetische Stoffe, welche die Wirkung von Sexualhormonen aufheben, z.B. Steroide. Die gebräuchlichsten sind die Antiandrogene (z.B.Cyproteron und Cyproteronacetat), für Östrogene (z.B.Tamoxifen). Die Läufigkeit der Hündin lässt sich durch Hormongaben unterdrücken (z.B. Dolvosteron).
AntikörperMedizinischer BegriffDurch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erregern oder auf Grund von Impfungen bildet der Organismus Schutzstoffe, die sogenannten Antikörper.
ApfelkopfZuchtbegriffKopfform bei einigen Zwerghundrassen, die der eines Apfels ähnelt (z.B. Chihuahua).
AppetenzverhaltenSuchverhaltenAktives Anstreben einer Reizsituation. Appetenzverhalten ist zielstrebig, d.h. es erreicht das Ziel einer Endhandlung. Im Gegensatz zu einer Endhandlung beeinflusst Appetenzverhalten nicht die weitere Handlungsbereitschaft, es kann über lange Zeiträume aktiv sein.
ApportierenHundeausbildungBezeichnet ursprünglich das Bringen von erjagtem Wild zum Jäger. Der Apportiertrieb einiger Rassen wird häufig im Ballspiel, zurückbringen des vom Hundeführer geworfenen Balls, deutlich (Retriever).
ArtbegriffZuchtbegriffDie heutige moderne Auffassung des Artbegriffes kann auf zwei Ebenen erfolgen: a) Biologische Definition: 'Eine Art ist eine unter natürlichen Bedingungen zustande gekommene Fortpflanzungsgemeinschaft mit ungehindertem Genfluss in ihren Populationen'. b) Morphologische Artdefinition: 'Zu einer Art werden diejenigen Individuen gerechnet, die in allen wesentlichen, meist strukturellen Merkmalen untereinander und mit ihren Nachkommen überein stimmen.'
AtavismusRückschlagDas Auftreten von körperlichen oder Verhaltensmerkmalen der Ahnenform.
AufreitenVerhaltenslehreBespringen des Sexualpartners, aber auch Frustrations- oder Dominanzgeste.
AusdrucksverhaltenVerhaltenslehreVerhalten mit Mitteilungsfunktion.
AuslösemechanismusVerhaltenslehreSammelbezeichnung für alle Bereiche des Nervensystems, die zu einer Filterung der insgesamt eintreffenden Reize sorgen damit jeweils nur die zuständigen Reize eine Verhaltensweise auslösen. Reagiert das Tier beim ersten mal richtig auf den Reiz, spricht man vom AAM. Müssen die Eigenschaften des auslösenden Reizes gelernt werden, ist es ein EAM. Eine dritte Form ist der durch Erfahrung ergänzte EAAM.
AuslöserVerhaltenslehreSammelbezeichnung für alle Körpermerkmale und Verhaltensäußerungen deren Aufgabe darin besteht, bei seinem Gegenüber eine Antwort hervorzurufen.
AusweichobjektErsatzobjektEin falsches Objekt auf das in Konfliktsituationen die Aufmerksamkeit und Verhalten gerichtet werden. Das ECHTE Objekt ist vorhanden, nur die Reaktion darauf wird unter Hemmung gesetzt.
AußenlinieZuchtbegriffDer 'Schattenriss' eines Hundes, er dient u.a. zur Beurteilung der Schönheit bei Wettbewerben.
nach oben B 
BGBezirksgruppe 
BHBegleithundeprüfungAllgemein anerkannte Prüfungsstufe, die die allgemeine Befähigung von Hund und Hundeführer beschreibt. BH-B ist Voraussetzung für Agility, BH-A (mit Prüfung der Schussfestigkeit) ist Voraussetzung für die Schutzhund- und Fährtenhundprüfungen.
BJSBundesjugendsieger 
BKBoxer Club München 
BLVBayrischer Landesverband für Hundesport e.V. 
BRHBundesverband für das Rettungshundwesen 
BSBundessieger 
BVHBerliner Verband der Hundesportvereine e.V. 
BackenpartieZuchtbegriffIn der Backenpartie treffen Ober- und Unterkiefer zusammen.
BauchspeicheldrüseMedizinischer BegriffHier werden Insulin und Glukagon gebildet. Beide Substanzen dienen der Regulierung des Blutzuckergehaltes.
BeckenZuchtbegriffDie 'Pfannen' des Beckens bilden mit den runden Köpfen der Oberschenkel Kugelgelenke.
Bedingte AppetenzVerhaltenslehreLernvorgang, der zur Verknüpfung primär voneinander unabhängiger Reize führt. Das Appetenzverhalten wird mit neuen richtungsweisenden Reizen gekoppelt. Siehe auch: Appetenz.
Bedingte AversionErlerntes VermeidenLernvorgang, der zu einer Vermeidungsreaktion zuvor neutraler oder angestrebter Reize führt.
BefederungZuchtbegriffLange Behaarung der Rückseiten der Vorder- und Hinterläufe.
BehangZuchtbegriffAusgeprägte Hängeohren wie zum Beispiel bei Spaniel und Basset.
BehaviorismusVerhaltenslehreVon dem amerikanischen Psychologen J.B. Watson gegründete Forschungsrichtung. Ihr Ziel ist es, das Verhalten von Tieren und Menschen möglichst objektiv zu erfassen und zu beschreiben. Der Begriff 'Behaviorismus' wird jedoch auch für die Denk- und Arbeitsrichtung sowie zur grundlegenden Einstellung menschlichen und tierischen Verhaltens benutzt. Die 'behavioristische Schule' ist dadurch gekennzeichnet, dass das Auftreten von spontanem Verhalten und der stammesgeschichtliche Anpassungswert eines Verhaltens geleugnet wird. Die Hautannahme dabei ist, dass alle Organismen bei Geburt 'mit der gleichen Ausstattung' beginnen, dass alles Verhalten ein Ergebnis von Lernvorgängen ist.
BeißhemmungVerhaltenslehreDie Beißhemmung wird von den Hunden nach dem Schmerzprinzip erlernt. Ein Welpe (A) beisst einen anderen Welpen (B), was diesem (B) weh tut und er beisst daher mit gleicher Kraft (A) zurück. Welpe (A) lernt, wenn ich Welpe (B) nicht so kräftig beiße, mehr so kräftig zurück.
BeißrolleHundeausbildungAus beißfesten Material bestehende Rolle, die zum apportieren dient oder als Beuteersatz benutzt wird.
BeißwurstHundeausbildungs. Beißrolle
BelegenZuchtbegriffDecken der Hündin.
BiotinMedizinischer BegriffBiotin ist wichtig für die Verwertung der Fettsäuren in der Nahrung und die Gesundheit von Haut und Haar. Ein Mangel wird durch stumpfes, sprödes Fell, Haarausfall oder Schuppenbildung signalisiert.
BlesseZuchtbegriffFlächiger, heller Streifen von der Stirn zur Nase.
Blue MerleBlauscheckeVererbbare Farbveränderung (Abschwächung). Statt schwarz ist der Hund grau marmoriert. Ist bei einigen Rassen als Farbschlag anerkannt (z.B. Deutsche Dogge).
BrandZuchtbegriffEin 'wie angebrannt' wirkendes Abzeichen in Dunkelrot bis Braun.
BreitensportHundesportartOberbegriff für alle Sportarten mit dem Hund, (z.B. Agility, Obediance, Turnierhundesport).
BringfreudeHundeausbildungNeigung zum apportieren von Wild oder Gegenständen. Je nach Rasse ist die Bringfreude unterschiedlich ausgeprägt. Besonders bringfreudig sind Retriever und Rassen die zur Jagd auf Niederwild eingesetzt werden.
BringselverweiserJagdbegriffJagdhund, der das Auffinden des Wildes dadurch anzeigt, dass er bei der Rückkehr zum Jäger das am Halsband befestigte Bringsel im Fang trägt.
BringtreueHundeausbildungZuverlässigkeit des Hundes gewünschte Gegenstände zu apportieren.
BrustbeinZuchtbegriffNicht alle Rippen sind am Brustbein befestigt; der Brustkorb ist nach unten 'offen'.
BrustkorbZuchtbegriffDer Brustkorb schützt Herz, Lunge, Milz und Leber.
BrustwirbelZuchtbegriffDie Rippen sind an den Brustwirbeln elastisch befestigt.
BuschierenJagdbegriffAufstöbern des Wildes durch eine Hundemeute vor dem Schuss.
nach oben C 
CACCertificat d'Aptitude au CahmpionatZuchtschau bzw. Zuchtausstellung einer Hunderasse. Auf diesen Ausstellungen werden die Hunde bezogen auf ihren Rassestandard bewertet und treten dabei gegeneinander an. Anhand eines komplizierten Regulariums werden Noten vergeben und auch Sieger ermittelt (z.B. Deutscher Champion). Beim CAC werden nur nationale Anwartschaften vergeben
CACIBCertificat d'Aptitude au Cahmpionat International de BeautéSiehe CAC. Hier werden jedoch internationale Titelanwartschaften vergeben
CACITCertificat d'Aptitude au Championnat International de TravailAnwartschaft auf den internationalen Titel eines Gebrauchshundes.(z.B. Hütehunde, Schutzhunde)
CDFClub für Dalmatiner-Freunde e.V. 
CHChampion 
CanidaeZuchtbegriffLateinischer Name für die hundeartigen Lebewesen.
CaniniFangzähne 
CharbonnageZuchtbegriffZeichnung des Fells, die einem Kohlestich ähnelt.
ChipTransponderEin am Hals unter die Haut implantierter Microchip der einem Lesegerät einen Zahlencode übermittelt, anhand dessen der Hund eindeutig identifiziert werden kann. Der Code ist weltweit einmalig und wird in einer Datenbank gespeichert.
ChromosomenMedizinischer BegriffSind die Träger der Erbinformation. Hunde haben 39 Chromosomenpaare.
CoursingVerhaltenslehreFür Windhunde das Hetzen nach einem Objekt in freier Wildbahn.
nach oben D 
DBCDeutscher Bouvier-Club von 1977 
DBKDeutscher Pudel-Club e.V. 
DCBSDeutscher Club für Berner Sennenhunden e.V. 
DCBTDeutscher Club für Bullterrier e.V. 
DDCDeutscher Doggen ClubDeutscher Doggen Club 1888 e.V. ist der älteste Rassezuchtverein Deutschlands
DHDiensthund 
DHVDeutscher Hundesportverband e.V.Mitglied im VDH und FCI.
DKBSDeutscher Klub für Belgische Schäferhunde 
DLCDeutscher Landseer Club e.V. 
DMCDeutscher Malinois Club 
DSHDeutscher Schäferhund 
DSVDeutscher Sporthund Verband e.V. 
DVDoberman Verein 
DVGDeutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine e. V. 
DarmstaupeMedizinischer BegriffEine Ausprägung der Viruserkrankung 'Staupe'. Sie ist gekennzeichnet durch Befall des Magen-Darmtraktes mit Durchfall und Erbrechen.
DemutshaltungVerhaltenslehreKampfaufgabe, die beim Sieger eine Beißhemmung auslöst.
DeprivationssyndromVerhaltenslehreFehlentwicklungen im Bereich des Verhaltens, die als Folge frühkindlicher Isolation auftreten.
DickdarmMedizinischer BegriffHier lebende Bakterien bauen Nahrungsreste ab, die mit Wasser vom Dickdarm absorbiert werden.
DomestikationHaustierwerdungZüchten von Tieren durch Ersetzen der natürlichen Auslese (Selektion) durch eine künstliche Zuchtwahl.
DomestikationsmerkmalKynologiebegriffErbliche Änderung im Verhalten und Körperbau im Vergleich zur Stammform. Bei Hunden gegenüber dem Wolf im Schnitt ca. 30% verringertes Hirngewicht. Ein anderes typisches Merkmal ist die Veränderung der Häufigkeit im Auftreten bestimmter Verhaltensmerkmale. Hypertrophie (Zunahme), hauptsächlich im sexuellen Bereich, Hypotrophie (Abnahme), vorwiegend bei Überlebensstrategien und Beuteerwerb.
DrahthaarZuchtbegriffDichtes, kurzes und derbes Fell. Kommt u.a. bei Teckel und Terriern vor.
DrohungVerhaltenslehreDeutlich gezeigte Angriffsbereitschaft zur Verteidigung des Territoriums, eines Beutestückes oder in einer Auseinandersetzung um die Rangfolge. Neben einer hohen Körperspannung erfolgt eine Drohung vor allem durch zeigen der Fangzähne.
DünndarmMedizinischer BegriffVerdauungssäfte aus den Darmdrüsen zerlegen hier die Nahrung in Bausteine, die anschließend ins Blut übergehen.
nach oben E 
EDEllbogengelenksdysplasie 
EJSVDH-Europa-Jugendsieger 
ELREhrenleistungsrichter 
EPErstprüfungUnterste Prüfungsstufe der DDC-Prüfungsordnung (nur für Deutsche Doggen).
ESVDH-Europa-Sieger 
EZEinfachzucht 
EfferenzMedizinischer BegriffEfferenz bezeichnet die Gesamtheit der Nervenerregungen, die vom ZNS zum Zielsorgan führen.
EktropiumKynologiebegriffSchlaffheit des unteren Augenlides, teilweise rassetypisch und als erwünschte Eigenschaft Forderung des Zuchtstandards (z.B. Molosser).
ElleMedizinischer BegriffElle und Speiche bilden den Oberarm. (Knochen)
EllenbogenMedizinischer BegriffDer Ellenbogen ist das vordere Pendant zum Sprunggelenk.
Eltern-Nachkommen KonfliktVerhaltenslehreInteressenkonflikt zwischen dem Jungtier und den Eltern. Das Bestreben des Jungtieres zu möglichst hohem Aufwand der Eltern einerseits, und der Maximierungstrategie der Eltern andererseits möglichst vielen Nachkommen die gleiche Fürsorge zwecks Erhöhung der Nachkommenschaft und damit der eigenen Gene zu sichern. Zeit der Brutpflege: Initiative geht von der Mutter aus, danach geht die Initiative von beiden aus, zum Schluss geht die Initiative nur noch vom Jungtier aus.
EndhandlungVerhaltenslehreEine Erbkoordination, die am Ende des Appetenzverhalten auftritt, z.B. Nahrungsaufnahme oder Sexualität. Die Endhandlung braucht die Energie auf, so dass es zeitweilig nicht zu dem entsprechenden Appetenzverhalten kommt.
EntfilzungskammStriegelSpezialkamm, dessen Zähne als scharfe Messer ausgeformt sind.
EntropiumKynologiebegriffEingerolltes Augenlied, ist operativ leicht zu entfernen (erblich).
ErbkoordinationVerhaltenslehreRelativ starre Bewegungsmuster eines Tieres, die einzeln für sich oder als Folge vieler Einzelschritte Teil komplexeren Verhaltens sind. Sie werden durch Außenreize ausgelöst und in ihrer Intensität beeinflusst.
ErdarbeitJagdbegriffEindringen des Hundes in den unter der Erde gelegenen Bau von Füchsen oder Kaninchen.
ErkundungsverhaltenNeugierverhaltenAufsuchen und Untersuchen neuer Reizsituationen ohne Notwendigkeit. Dieses Tritt nur im spannungsfreien Feld auf, d.h. zu einer Zeit, in der keine anderen Verhaltenstendenzen aktiviert sind. Es besitzt einen hohen Grad freier Kombinierbarkeit von Verhaltensweisen aus verschiedenen Bereichen und dient dem Verfeinern von Objekt und Raumkenntnissen.
ErsatzobjektFalsches ObjektEin Objekt, auf welches Verhalten aufgrund einer Schwellenwertänderung gerichtet wird, obwohl es sich nicht um das Objekt handelt, das normalerweise mit einer bestimmten Verhaltensweise verknüpft ist.
ErstimpfungMedizinischer BegriffZum Aufbau der Grundimmunisierung durch einen wirksamen Impfschutz ist eine sogenannte Erstimpfung notwendig, die am besten in der 8. Lebenswoche stattfindet. Sie sollte gegen Staupe, H.C.C., Parvovirose, Leptospirose und Zwingerhusten erfolgen.
EthologieVerhaltensforschungDie Aufgabe der Ethologie umfasst zwei große Bereiche: Das Beobachten und das Erklären von Verhalten. Das Erklären umfasst wiederum vier zentrale Fragestellungen:
--> den funktionalen Aspekt (den Anpassungswert eines Verhaltens)
--> den kausalen Aspekt (die dem Verhalten zugrundeliegenden Mechanismen)
--> den ontogenetischen Aspekt (die Entwicklung des Verhaltens im individuellen Leben)
--> den phylogenetischen Aspekt (nach der stammesgeschichtlichen Entwicklung)
Das Ziel ist dann erreicht, wenn Verhalten so gut bekannt und verstanden ist, dass man Vorhersagen in Bezug auf das künftige Verhalten oder einer Verhaltensfolge treffen kann
ExtinktionAuslöschungDas Verschwinden erlernter Verhaltensweisen durch das Ausbleiben der entsprechenden Verstärker.
EzAEnde des zuchtverwendungsfähigen Alters 
nach oben F 
FCIFederation Cynlogique InternationaleInternationale kynologische Vereinigung, der Weltverband der Zuchtverbände aller Rassen. Die von der FCI anerkannten Rassen erhalten eine Registriernummer, z.B. Deutsche Dogge = FCI # 235
FHFährtenhundprüfungFährtenhundprüfung der allgemeinen VDH Prüfungsordnung. Diese Prüfung ist vom Schwierigkeitsgrad her oberhalb der FP3 anzusiedeln.
FP1Fährtenprüfung 1Unterste Stufe der Fährtenprüfungen für die Deutsche Dogge.
FP2Fährtenprüfung 22. Stufe der Fährtenprüfungen für die Deutsche Dogge.
FP3Fährtenprüfung 33. Stufe der Fährtenprüfungen für die Deutsche Dogge.
FakingZuchtbegriffEngl.: Veränderung eines Hundes zur Täuschung der Preisrichter auf Ausstellungen.
FangZuchtbegriffDie gesamte Schnauze des Hundes einschließlich der Lefzen.
FedernZuchtbegriffLange Behaarung der Rückseiten der Vorder- und Hinterläufe.
FellZuchtbegriffs. Haar
FersenbeinhöckerKynologiebegriffAnderer Ausdruck für Sprunggelenksknochen.
FesselnZuchtbegriffAnderer Ausdruck für Vordermittelfuß.
FingerzahnbürsteKynologiebegriffWerkzeug für die praktische Gebisspflege, sie wird einfach auf die Finger gesteckt.
FlankeZuchtbegriffDie Flanke bezeichnet die Körperregion zwischen Brustkorb, Gallengang und Gallenblase. In der Gallenblase werden Enzyme gebildet, die zur Verdauung von Fett notwendig sind.
FledermausohrZuchtbegriffbreit angesetzte, langgezogene, oben gerundete Stehohren (z.B. Französische Bulldogge).
FlehmenKynologiebegriffTritt in der Regel nur bei Rüden auf, wenn sie den Harn einer Hündin durch Lecken aufnehmen. Die Lippenbewegungen dienen dazu, die Geruchsstoffe in flüssiger Form zum Jacobson`schen Organ zu transportieren, einem Geruchsorgan, das sich im oberen Bereich der Mundhöhle befindet und die Aufgabe hat, Geruchsreize wahrzunehmen und zu analysieren.
FreifolgeHundeausbildungPrüfungsteil, der ohne Leine mit dem Hund 'bei Fuß' absolviert werden muss.
FährteHundeausbildungGeruchsspur oder Blutspur des Wildes der ein Jagdhund zu folgen vermag (Bluthunde).
FährtenarbeitHundeausbildungAusbildung des Hundes auf der Fährte eines Tieres oder auf einer künstlich gelegten Fährte. Fährtenarbeit ist obligatorisch für Jagdhunde aber auch Teil der Schutzhundausbildung.
FährtenhundHundeausbildungSpeziell auf das Folgen einer Fährte ausgebildeter Hund. Für Jagdhunde gibt es die Fährtenhundprüfung (FH, FP1..3).
nach oben G 
GBFGesellschaft der Bullterrierfreunde e.V. 
GHGebrauchshund 
GWGruppenwettstreit 
GZGebrauchshundezucht 
GebissKynologiebegriffDas Gebiss des Hundes besteht aus 42 Zähnen. Oberkiefer: sechs Insisivi (Schneidezähne), zwei Canini (Fangzähne), acht Prämolaren (Vordere Backenzähne), vier Molaren (hintere Backenzähne).
Unterkiefer: sechs Insisivi (Schneidezähne), zwei Canini (Fangzähne), acht Prämolaren und sechs Molaren. Ober- und Unterkiefer können je nach Rassestandard mit Scherenbiss oder mit Zangenbiss schließen. Fehlbildungen sind Vorbiss oder Überbiss.
GebrauchshundeHundeausbildungHunde die zur Erfüllung einer Aufgabe ausgebildet sind. Hütehunde, Herdenschutzhunde, Hunde im allgemeinen Wach- und Schutzdienst, Katastrophen- Suchhunde, Polizeihunde, Blindenhunde etc. Für viele Einsatzgebiete eines Gebrauchshund kann eine entsprechende Prüfung abgelegt werden.
GebäudeZuchtbegriffAnderer Ausdruck für Körperbau.
GehörKynologiebegriffDas Gehör ist nach dem Geruchssinn wichtigstes Sinnesorgan der Hunde. Es ist hoch entwickelt und kann Frequenzen wahrnehmen, die für Menschen zu hoch und damit unhörbar sind. Menschen hören im besten Fall bis etwa 23 Kilohertz, Hunde können noch Geräusche bis etwa 80 Kilohertz wahrnehmen.
GeläutJagdbegriffBellen und Heulen einer Jagdhund Meute beim Verfolgen einer Fährte.
GenMedizinischer BegriffEinzelner Faktor der Erbanlage, Teil eines Chromosoms.
Gen-PoolMedizinischer BegriffDie Gesamtheit der in einer Population vorhandenen Erbanlagen.
GenotypMedizinischer BegriffBezeichnet die genetische Konstitution eines Individuums.
GeruchsinnKynologischer BegriffIst bei allen Hunderassen das am Besten ausgebildete Sinnesorgan. Wurde durch Zuchtauswahl bei einigen Rassen noch erheblich verbessert (z.B. Bluthunde).
GeschirrKynologischer BegriffUm Hals und Brust angelegtes Riemenzeug, z.B. für Schlittenhunde.
GesichtsfeldMedizinischer BegriffAls Gesichtsfeld wird der Bereich bezeichnet, den ein Hund überblicken kann, ohne seinen Kopf zu drehen. Das Gesichtsfeld des Hundes beträgt über 200 Grad, das des Menschen nur etwa 100 Grad.
GesichtssinnMedizinischer BegriffSehvermögen des Hundes. Räumliches Sehen ist dem Hund nur in geringem Maße möglich, dafür kann er Bewegungen noch über sehr große Entfernungen wahrnehmen. Bei Dunkelheit sieht ein Hund etwas besser als der Mensch, da der Augenhintergrund reflektierend ist (daher die leuchtenden Augen in der Dunkelheit). Die Farbsichtigkeit ist bei Hunden nur schwach ausgebildet. Allerdings 'kommunizieren' Hunde und Wölfe vorrangig über die Körpersprache (Sichtkontakt) miteinander und nicht über den Geruch.
GestromtZuchtbegriffQuerstreifen des Fells; es gibt dunkel -, hell- und silbergestromte Tiere.
GetigertZuchtbegriffDen Tigern ähnliche Farbverteilung auf dem Fell.
GlatthaarZuchtbegriffKurzes, eng am Körper anliegendes Deckfell (z.B. Dobermann, Rottweiler, Rhodesian Ridgeback).
GonadenKynologischer BegriffHoden und Ovarien
GonadotropinMedizinischer BegriffHormone der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), welche die Entwicklung der Gonaden (Geschlechtszellen) beeinflussen.
GrannenhaarKynologiebegriffDeckhaar des Hundes, über der 'Unterwolle' liegend.
GrundimmunisierungMedizinischer BegriffGrundimmunisierung bedeutet den erstmaligen Aufbau eines Impfschutzes und besteht in der Regel aus Erst- und Zweitimpfung, die in einem Abstand von ca. 3 bis 4 Wochen (Impftermine) erfolgen müssen. Die Schutzwirkung ist jedoch zeitlich begrenzt und im einzelnen Fall auch unterschiedlich lang.
GrundschärfeVerhaltenslehreErblich bedingte Schärfe eines Hundes. Die Grundschärfe zeigt die Bereitschaft des Hundes in Gefahrensituationen aktiv Abwehrhandlungen vorzunehmen, z.B. bei der Verwendung als Herdenschutzhund den Angriff eines Wolfes auf die bewachte Herde. Bei vielen Rassen lässt sich eine vorhandene Grundschärfe durch Training weiter erhöhen. (z.B. Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Dobermann, Briard). Alle Herdenschutzhunde besitzen eine sehr ausgeprägte Grundschärfe, daher ist es nicht sinnvoll die Schärfe durch Training weiter zu fördern.
nach oben H 
H.C.C.Hepatitis contagiosa canisAnsteckende Leberentzündung, die neben Entzündungen im Rachen, Durchfall und nervösen Störungen auch häufig zu vermindertem Sehvermögen und sogar Erblindung hervorruft.
HAWHauptausbildungswart 
HDHüftgelenksdysplasieKrankhafte, vererbbare Deformation der Hüftgelenke. HD kann in schweren Fällen zur Unbeweglichkeit der gesamten Hinterhand führen. Als besonders HD gefährdet gelten alle groß wachsenden Rassen, etwa im Alter von zwölf bis fünfzehn Monaten sollten die Hüftgelenke geröntgt werden um eine Anlage für HD zu prüfen.
HFHundeführerPerson die einen Hund führt
HGHHerdengebrauchshund 
HGSHauptgeschäftsstelle 
HSVRMHundesportverband Rhein-Main 
HZHörzeichenKommandowort des Hundeführers wie z.B. 'Sitz', 'Platz', 'Fuß' usw.
HZDHovawart-Zuchtgemeinschaft Deutschland e.V. 
HZWHauptzuchtwart 
HaarZuchtbegriffDas Fell des Hundes besteht aus der Unterwolle (Wärmeisolation) und dem Deckfell (Schutz vor Witterungseinflüssen). Bei einigen Rassen ist die Unterwolle kaum oder gar nicht vorhanden. Gängige Felltypen sind: Langhaar, Kurzhaar, Stockhaar, Kraushaar, Glatthaar, Rauhhaar und Drahthaar.
Habituation ReizgewöhnungEine Antwortbereitschaft auf einen Reiz wird abgebaut. Die Habituation ist das Gegenstück zur klassischen Konditionierung, weil hier ein zuerst Reaktion auslösender Reiz neutralisiert wird.
HalsZuchtbegriffBeinhaltet Nacken und Kehle und reicht bis zum Widerrist.
HalswirbelsäuleMedizinischer AusdruckDie langgezogene Halswirbelsäule ermöglicht ein hohes Maß an Beweglichkeit.
HandwurzelZuchtbegriffHier findet sich oft die sogenannte 'Wolfskralle', eine rudimentäre fünfte Zehe.
HarlekinZuchtbegriffVererbbare Farbveränderung (Abschwächung). Statt schwarz ist der Hund grau marmoriert. Ist bei einigen Rassen als Farbschlag anerkannt (z.B. Deutsche Dogge). (s. Blue Merle)
HasenpfoteZuchtbegriffFlache Pfoten von ovaler Form.
HemmungVerhaltenslehreEine Verhaltensweise wird durch eine andere oder durch innere Faktoren blockiert, das gegenteilige Hemmen von zwei Verhaltensweisen kann zu einer Übersprungreaktion führen.
HerdenschutzhundeZuchtbegriffGebrauchshunde die Viehherden vor den Angriffen von Raubzeug schützen. Je nach regionalen Anforderungen haben sich viele Rassen von Herdenschutzhunden entwickelt. z.B. Kuvasz (Ungarn), Owtscharka (ehem. GUS Staaten), Kangal, Akbash (Türkei), Anatolische Schäferhunde (Türkei, USA), Pyrenäenberghunde (Frankreich / Spanien), Maremma (Italien), Sarplaninac (Jugoslawien), Polski Owczarek Podhalanski (Polen), Slovenskij Cuvac (Slovakei)
HinterbissZuchtbegriffSchneidezähne des Unterkiefers liegen deutlich hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers.
HinterhandZuchtbegriffVon der Hüfte bis zur Pfote reichendes 'Hinterteil' des Hundes.
HinterhauptbeinZuchtbegriffNach hinten stehende Fortsetzung der Scheitelleiste des Schädels.
HinterzehenZuchtbegriffDie Zehen bilden die eigentliche Standfläche des Hundes, er ist also ein Zehenspitzengänger.
HirtenhundeZuchtbegriffDer Begriff wird häufig für zwei völlig verschiedene Gebrauchshundetypen verwendet: Hütehunde und Herdenschutzhunde. Der grundlegende Unterschied zwischen Beiden ist: Hütehunden wirken auf das Verhalten von Schafen, Rindern usw. ein während Herdenschutzhunde integraler Bestandteil einer Schafs- oder Rinderherde werden und diese gegen Angreifer verteidigen.
HitzeLäufigkeitBrunftzeit der Hündin, bei fast allen Rassen zweimal pro Jahr. Die Hitze dauert drei bis vier Wochen.
HoseZuchtbegriffHaare an der Hinterseite des Oberschenkels.
HundepfeifeHundeausblidungKurze, rohrförmige Pfeife. Sie erzeugt einen extrem hohen, für Menschen nicht oder kaum hörbaren Ton, der von Hunden aber über große Entfernungen zu orten ist.
HundesportKynologiebegriffKörperliche Betätigung des Hundeführers mit dem Hund. Agility als bewegungsorientierte Geschicklichkeitsübung, Ausdauerwettbewerbe oder Schlittenhundsport.
HypophyseHirnanhangdrüseDie Hirnanhangdrüse sitzt an der Unterseite des Zwischenhirns und ist das wichtigste Organ zur Steuerung der Hormone. Sie gibt zwei Arten von Hormonen ab, die einen werden sofort in den Blutkreislauf gegeben und wirken direkt, wogegen andere über Umwege die Tätigkeit von Hormondrüsen steuern. Deswegen gibt es Rüden, die trotz Kastration noch (extrem abgeschwächtes) Sexualverhalten zeigen.
HütehundeZuchtbegriffSehr bewegliche und ausdauernde Hunde zum Hüten von Viehherden. Hütehunde halten die Herde zusammen oder helfen dem Schäfer die Herde zu treiben (Border Collie, Bearded Collie).
nach oben I 
IBCInternationaler Boxer-Club 
IFRInternationale Föderation für Rottweiler-Freunde 
IKFBInternationaler Club für Französiche Bulldoggen e.V. 
IPOSchutzhundprüfung nach internat. PrüfungsordnungIPO 1 ... 3
ImponiergehabeVerhaltenslehreVerhalten, das die Rangordnung verdeutlichen soll. Sträuben des Haarkleides, fletschen der Zähne, Knurren und hohe Körperspannung.
InkubationszeitMedizinischer BegriffZeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitssymptome.
InsisiviSchneidezähne 
IntentionsbewegungVerhaltenslehre(Andeutungsbewegung) Ausdruck der jeweiligen Stimmungslage eines Tieres. Intentionsbewegungen dienen der Verständigung zwischen Artgenossen, indem sie die Bereitschaft zu einer bestimmten Handlung erkennen lassen. (z.B. Drohverhalten).
InzestInzuchtPaarung von Tieren mit engem Verwandschaftsgrad (Eltern / Kinder / Geschwister).
nach oben J 
JGHVJagdgebrauchshundverbandIm JGHV sind die jagdlich orientieren Hundevereine zusammengeschlossen. Der JGHV ist Mitglied im VDH, stellt aber aufgrund besonderer vertraglicher Regelungen seine Prüfungskriterien selbst auf.
JagdhundJagdbegriffEin speziell für die Zusammenarbeit mit einem Jäger ausgebildeter Hund. Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für die Hunde: Stöberhunde, Vorstehhunde, Such- und Fährtenhunde, Meutehunde für die Treibjagd und Hunde zum apportieren der erlegten Beute.
JunghundZuchtbegriffDer Hund in der Zeit von der 18.Lebenswoche bis zur Geschlechtsreife.
nach oben K 
KFTClub für Terrier 
KGKreisgruppe 
KJSClubjugendsieger 
KLZKör- und Leistungszucht 
KOKörordnung 
KSClubsieger 
KSZClubsieger-Zuchtschau 
KZKörzucht 
KZGKynologische Zuchtgemeinschaft Eurasier e.V. 
KampfhundZuchtbegrifffür Hundekämpfe gezüchtete Rassen. Gewünschte Eigenschaften sind Schmerzunempfindlichkeit, Aggressivität, Ausdauer, niedrige Reizschwelle und völliges Fehlen des Sozialverhaltens gegenüber Artgenossen. Typische Kampfhundrassen sind Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Dogo Argentino und einige molosserartige Rassen. Selbst diese Rassen sind von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht grundsätzlich aggressiv, sondern werden durch gezielte Misshandlung zu Überreaktionen erzogen. Kein Hund ist ein Kampfhund von Geburt !
KarpfenrückenZuchtbegriffNach oben gewölbter Rücken.
KastrationKynologiebegriffBedeutet das Entfernung der Gonaden (= Geschlechtszellen). Bei der Hündin Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke, beim Rüden die der Hoden. (siehe auch : Sterilisation)
KatzenpfoteZuchtbegriffRunde, geschlossene Pfote mit gewölbten Zehen.
KehlwammeZuchtbegriffLose, Falten bildende Haut an der Kehle (z.B. Mastino Neapolitano).
KippohrZuchtbegriffAufrecht stehendes Ohr mit nach vorne kippender Spitze (z.B. Collie).
KnopfohrZuchtbegriffHoch angesetztes, nach vorn fallendes Ohr.
KonditionMedizinischer BegriffKörperliche Verfassung des Hundes, die ihre Ursachen in Ernährung, Fütterung und Training hat.
KonstitutionZuchtbegriffVererbte Körperrobustheit und Widerstandsfähigkeit.
KopfschädelKynologiebegriffDie Form des Kopfschädels ist charakteristisch für eine Hunderasse.
KrallenfeileZuchtbegriffNach dem schneiden der Krallen können scharfe Schnittkanten mit der Krallenfeile nachbearbeitet werden.
KrallenzangeZuchtbegriffStabile Zange zum Schneiden der Krallen an Vorder- und Hinterläufen.
KraushaarZuchtbegriffVerdrehung des Haares; führt zu Verfilzung (z.B. Curly Coated Retriever).
KreuzbeinZuchtbegriffSo bezeichnet man die den Rutenansatz bildenden Wirbel.
KruppeZuchtbegriffHinterteil des Hunderückens vom letzten Lendenwirbel bis zum Rutenansatz. Die Kruppe besteht aus den Beckenbeinen, dem Kreuzbein und der verbindenden Muskulatur.
KryptorchismusMedizinischer BegriffIn der Leibeshöhle verbliebener Hoden.
KupierenZuchtbegriffVerkürzen der Ohren oder der Rute durch Beschneiden. Das Kupieren der Ohren ist in Deutschland seit 1988 verboten, kupierte Hunde werden aber immer noch auf Ausstellungen gezeigt und prämiert. Von Unbelehrbaren wird ein reger 'Kupier - Tourismus' von Deutschland in das umliegende Ausland unterhalten.
KurzhaarZuchtbegriffSehr kurzes Deckhaar mit keiner oder nur sehr wenig Unterwolle.
KynologieKynologiebegriffDie Wissenschaft von den Hundeartigen, zusammengesetzt aus Kyon (gr. der Hund) und logos (gr. die Lehre).
nach oben L 
LBLeistungsbuchHeft in dem alle Leistungen sprich Prüfungen, die der Hund abgelegt hat.
LGLandesgruppeLandesgruppe eines Verbandes wie dem Deutschen Doggen Club 1888 e.V. Zumeist ist organisatorisch zwischen dem bundesweiten Dachverband und der lokalen Ortsgruppe ein Landesverband bzw. eine Landesgruppe angesiedelt.
LPLeistungsprüfungIn einer Leistungsprüfung legen Hund und Hundeführer (HF) Prüfungen gemäß der gültigen Prüfungsordnung ab und erhalten vom Leistungsrichter (LR) eine etsprechende Benotung. Zu diesen Prüfungen gehören gemäß VDH die BH (Begleithundeprüfung) (unterste Stufe), die FH (Fährtenhundprüfung) und die SchH 1 ... 3 (Schutzhundeprüfungen). Im Deutschen Doggen Club (DDC) gibt es noch weitere Prüfungsstufen: Erstprüfung (EP), Fährtenprüfungen (FP1 ... 3), Unterordnungsprüfungen (UP1 ... 3), Gruppenwettstreit (GW) und Turnierhundesportprüfung (THS).
LRLeistungsrichterDer Leistungsrichter nimmt die Leistungsprüfungen der verschiedenen Stufen ab und bewertet sie.
LRALeistungsrichteranwärter 
LROLeistungsrichterobmann 
LULeistungsurkunde 
LVLandesverband 
LZLeistungszucht 
LatenzzeitVerhaltenslehreZeit zwischen Reiz und Antwort.
LautzeichenHundeausbildungEin als Kommando an den Hund gerichtetes, einzelnes Wort das er mit einer Aktion verknüpfen kann und ausführt.
LawinensuchhundHundeausbildungDer Hund sucht natürlich keine Lawinen, sondern die von ihnen verschütteten Opfer. Sehr häufig werden Retriever und Deutsche Schäferhunde für diese Aufgabe ausgebildet; in der Schweiz hauptsächlich Berner Sennenhunde.
LeberMedizinischer BegriffDie Leber baut Gifte ab und reinigt so das Blut.
LeerlaufhandlungVerhaltenslehreSpontanes Auftreten einer normalerweise durch Außenreize hervorgerufenen Handlung in Abwesenheit derselben. Dies sind Folgen einer starken Schwellenwerterniedrigung.
LefzenZuchtbegriffDie 'Lippen' des Oberkiefers, sie gelten entweder als saftig oder trocken.
LendeMedizinischer BegriffUnterhalb der Lende befindet sich das Becken.
LendenwirbelMedizinischer BegriffUnterhalb der Lende befindet sich das Becken.
LeptospiroseMedizinischer BegriffGefährliche bakterielle Infektion, für die die sogenannten Leptospiren verantwortlich sind. Diese Krankheit bewirkt Müdigkeit und Schwächezustände bis hin zu Nierenentzündungen, Störungen des Magen-Darmbereiches und Gelbsucht.
LerndispositionLernbegabungDie Gesamtheit durch das Erbgut festgelegte Lernleistung eines Tieres.
LernenVerhaltenslehreProzesse, die zu einer individuellen Anpassung an die Umwelt führen. Obligatorisches Lernen: lebensnotwendig. Fakultatives Lernen: möglich, aber nicht notwendig.
LetalfaktorMedizinischer BegriffEine vererbte Genkombination, die für das Individuum tödlich ist.
LohfarbenZuchtbegriffGelbliche bis rostbraune Tönungen des Fells (Rottweiler, Dobermann).
LungenstaupeMedizinischer BegriffEine Ausprägung der Viruserkrankung 'Staupe'. Sie ist gekennzeichnet durch den Befall des Nasen-Rachenraumes, der Bronchien bis hin zur Lunge.
LäufeZuchtbegriffDie Beine des Hundes.
LäufigkeitKynologiebegriffs. Hitze
nach oben M 
MMutter 
MLMalinois 
MMMutters Mutter 
MSMittelschnauzer 
MVMitgliedsverein 
MVMutters Vater 
MannschärfeVerhaltenslehreAggressionspotential des Hundes gegenüber Menschen. Die Mannschärfe ist je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und kann durch Training gesteigert oder gedämpft werden. Herdenschutzhunde besitzen eine sehr hohe Mannschärfe, Golden Retriever sind so gut wie nie mannscharf.
MaskeZuchtbegriffSchwarze Pigmentierung des Fells von den Augen bis zur Nasenspitze. Typisch für Malinois, Leonberger, Kangal, häufig bei Kaukasischen Owtscharka.
Meideverhalten (erlerntes)Bedingte AversionLernvorgang, der zur Vermeidungsreaktion zuvor neutraler oder angestrebter Reize führt.Das Meideverhalten ist die Konsequenz der bedingten Aversion.
MerlefaktorZuchtbegriffErbanlage die Farbverdünnungen verursacht und geschecktes Fell und teilweise oder ganz blaue Augen hervorruft. Paart man zwei Tiere mit Merlefaktor kommen häufig missgebildete oder lebensunfähige Nachkommen zur Welt.
MeuteJagdbegriffEine zu jagdlichen Zwecken gehaltene große Anzahl von Hunden (z.B. Beagles).
MilchtrittZuchtbegriffReflexartiges Stoßen der Welpen um die Hündin zur Milchabgabe anzuregen.
MittelhandKynologiebegriffDie Mittelhand entspricht dem menschlichen Handteller. Sie wird vom Hund nicht belastet.
Modaler BewegungsablaufInstinktverhaltens. Erbkoordination
MolarenHintere Backenzähne 
MotivationVerhaltenslehre(Spezifische Handlungsbereitschaft) Bereitschaft eines Tieres zur Ausführung bestimmter Handlungen. Jede Verhaltensweise hat zu jedem Zeitpunkt einen bestimmten Wert, der von äußeren wie inneren Faktoren abhängig ist.
MundhöhleMedizinischer BegriffDer Hund reisst oder schneidet die Nahrung und verschlingt sie. Der Speichel macht sie gleitfähig.
nach oben N 
NachahmungVerhaltenslehreLernen durch beobachten, Übernahme von Verhaltensweisen oder Lautäußerungen in das eigene Repertoire. Führt zur Bildung von Traditionen.
NachsucheJagdbegriffSuchen von waidwundem Wild auf der Schweißfährte (Blutspur).
NackenMedizinischer BegriffBezeichnet die Halsregion, die direkt an den Ohransatz anschließt.
NaseMedizinischer BegriffDas wichstigeste Sinnesorgan des Hundes. Seine Nase beinhaltet ungefähr 220 Millionen Riechzellen und ermöglicht ihm die Wahrnehmung feinster Geruchsspuren.
NasenschammZuchtbegriffvordere Nasenkuppe.
NervenstaupeMedizinischer BegriffEine Ausprägung der Viruserkrankung 'Staupe'. Sie ist besonders gefürchtet, da sich in der Regel das Einschläfern des schwer leidenden Hundes nicht vermeiden lässt. Bei der Nervenstaupe treten krampfartige Zuckungen, Bewegungsstörungen und Lähmungen auf.
NiederwildJagdbegriffReh, Hase, Kaninchen, Dachs, Fuchs usw.
nach oben O 
OGOrtsgruppeOrtsgruppe eines Verbandes wie dem Deutschen Doggen Club 1888 e.V. Zumeist ist organisatorisch zwischen dem bundesweiten Dachverband und der lokalen Ortsgruppe ein Landesverband bzw. eine Landesgruppe angesiedelt.
OberarmMedizinischer BegriffOberarm und Unterarm bilden zusammen das Vorderbein.
OberkieferMedizinischer BegriffDer Oberkiefer besitzt 20 Zähne und ist sehr kräftig ausgeprägt, da er ursprünglich zum Reißen der Beute diente.
OberkopfZuchtbegriffBezeichnet die Kopfregion zwischen Augen und Ohransatz.
OfAObmann/Obfrau für Agility 
OfJObmann/Obfrau für Jugend 
OfSObmann/Obfrau für Schutzhundsport 
OfTObmann/Obfrau für Turnierhundsport 
OfÖObmann/Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit 
Ohr-Trimm-MesserZuchtbegriffSehr kurzes Spezialmesser, mit dem man verschmutzte und verklebte Haarbüschel schnell entfernen kann.
OhrenZuchtbegriffsiehe unter Kippohr, Knopfohr, Rosenohr, Stehohr, Tulpenohr.
OhrenpinzetteZuchtbegriffIn gerader oder gebogener Ausführung dem Hundeohr angepasste Spezialpinzette.
OhrenzwangKynologiebegriffEine Entzündung des äußeren Gehörganges, besonders Hunde mit langen Schlappohren neigen zu entzündeten Ohren.
OligodontieZuchtbegriffEine geringere Anzahl von Zähnen als in der Zahnformel vorgegeben.
nach oben P 
PLPrüfungsleiterDer Prüfungsleiter ist für den reibungslosen Ablauf einer Leistungsprüfung (LP) verantwortlich
POPrüfungsordnungIn der Prüfungsordnung sind die Regeln für die einzelnen Pürfungen wie z.B. 'BH' beschrieben. Die allgemeine PO wird vom VDH herausgegeben. Der DDC hat auf Grund der besonderen Eigenschaften der Deutschen Doggge eine eigene PO, welche die PO des VDH um einige Prüfungen erweitert wobei die gesamten Anteile der Schutzhundprüfungen (SchH 1 bis SchH 3) entfallen.
PSKPinscher-Schnauzer-Club 
ParainfluenzavirusMedizinischer BegriffEiner der Erreger für den gefährlichen Zwingerhusten.
Parforce JagdJagdbegriffJagd auf Wild zu Pferde hinter der Hundemeute. In Deutschland verboten.
ParforcedressurHundeausbildungUrsprünlgiche Abrichtart von Vorstehhunden für die Jagd. Diese Ausbildungsmethode wird auf Grund ihrer Härter praktisch nicht mehr angewendet.
PariahundKynologiebegriffVerwilderte Haushunde die sich selbst überlassen in der Nähe menschlicher Siedlungen oder in Slums leben. Häufig bilden sich mittelgroße Rudel deren Sozialstruktur schon nach kurzer Zeit jener der Wölfe gleicht.
ParvoviroseMedizinischer BegriffGefährliche Viruserkrankung des Hundes, die durch ein arteigenes Parvovirus ausgelöst wird. Betroffen sind hauptsächlich Welpen und Junghunde. Die Erreger sind äußerst resistent, selbst gegen Desinfektionsmittel. Häufig verenden die Tiere innerhalb weniger Stunden!
PassgangZuchtbegriffGleichzeitige Vorwärtsbewegung beider Läufe einer Körperseite (Bobtail).
Passive ImmunitätMedizinischer BegriffIm Gegensatz zur aktiven Immunität bedeutet passive Immunität, dass die Schutzstoffe von außen , beispielsweise mit der Muttermilch, zugeführt werden. Ein säugender Welpe erhält so einen passiven Infektionsschutz, der jedoch im allgemeinen zwischen der 6. und 12. Lebenswoche abgebaut wird.
PheromonMedizinischer BegriffHormon, das der Körper nach außen abgibt (Geruchshormon).
PhobieVermeidungszwangEin auf ein bestimmtes Objekt oder eine Situation bezogene, unkontrollierbare Angst.
PhänotypMedizinischer BegriffDer Genotyp plus die vorhandenen Umweltfaktoren ergeben den Phänotyp. Die tatsächliche Ausprägung der Merkmale, das äußere Erscheinungsbild eines Tieres als Ergebnis von Züchtung und Modifikation.
PigmentMedizinischer BegriffIn der Haut oder dem Fell enthaltene Farbstoffe.
PlattenZuchtbegriffGroße, zusammenhängende Farbflecken des Fells (z.B. Bernhardiner, Landseer).
PolydontieZuchtbegriffEine höhere Anzahl von Zähnen als in der Zahnformel vorgegeben.
PrädispositionZuchtbegriffVererbbare Anlagen (positiv oder auch negativ).
PrägungHundeausbildungLernstoff der nur in einer bestimmten Phase aufgenommen wird und nicht mehr vergessen werden kann.
PrägungsphaseHundeausbildungDer Zeitraum zwischen der vierten und achten Lebenswoche des Hundes. Die Prägung auf den Menschen findet hauptsächlich in dieser Zeit statt. Ausgiebiger Kontakt zu verschiedenen Menschen ist entscheidend für das Verhalten des Hundes im späteren Leben. Außerdem sollte der Hund in dieser Zeit an typische Geräusche, andere Tiere, Auto fahren usw. gewöhnt werden. Alle Dinge mit denen er während der Prägungsphase vertraut gemacht wird werden für ihn immer selbstverständlich sein.
PrämolarenVordere Backenzähne 
PuwosKynologiebegriffKreuzung aus Pudel und Wolf, die den Wolf als Urahn des Haushundes bestätigte. Siehe auch: Artbegriff.
nach oben Q 
QuarantäneMedizinischer BegriffUnterbringung des Hundes auf einer Isolierstation bei Verdacht auf Kontakt zu mit Tollwut infizierten Tieren. Die Quarantäne kann durch einen Amtstierarzt angeordnet werden. Wenn eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann, wird normalerweise keine Quarantäne verhängt.
nach oben R 
RSRiesenschnauzer 
RWRottweiler 
RZVRassezuchtverein 
RZVHRassezuchtverein für Hovawart-Hunde 
RachenMedizinischer BegriffDurch Rachen und Speiseröhre gelangt die Nahrung in den Magen.
RamsnaseZuchtbegriffStark gebogener Nasenrücken fast ohne Stop (z.B. Bull Terrier).
RangordnungVerhaltenslehreDas Verteilen von Rechten und Pflichten innerhalb einer Gruppe von Tieren. Ranghohe Tiere haben bevorzugten Zutritt zu Ruheplätzen, Nahrung, der Paarung, andere wiederum haben Anführer -, Wach-, oder Verteidigungsfunktion. Die Rangordnung trägt zur Stabilisierung der Gruppe bei, Streitigkeiten im werden im Wesentlichen auf heranwachsende Jungtiere beschränkt. Voraussetzung für die Entwicklung von Rangordnungen ist die Fähigkeit zum individuellen Erkennen.
RasseKynologiebegriffUntergruppe einer Art, die alle Individuen mit bestimmten Merkmalen und Eigenschaften umfasst und die Fähigkeit besitzt, diese Merkmale an ihre Nachkommen zu vererben. Siehe auch: Artbegriff.
RaubtierKynologiebegriffVeralteter Begriff für Beutegreifer = räuberisch lebende Tierarten. In der Zoologie werden sieben Familien von Raubtieren unterschieden : Katzenartige (lat. felidae), Schleichkatzenartige (lat. viverridae), Marderartige (lat. mustelidae), Bärenartige (lat. ursidae), Waschbärenartige (lat. procyoidae), Hyänenartige (lat. hyaenidae) und Hundeartige (lat. canidae)
RaubzeugKynologiebegriffVeralteter Begriff für alle Raubtiere die eine Viehherde oder den Hof bedrohen können (z.B. Fuchs, Bär, Wolf, Dachs, Raubkatzen).
RauhaarZuchtbegriffKurzes oder mittel langes Deckhaar, das sich rauh und hart anfühlt (z.B. Teckel).
ReflexMedizinischer BegriffEine ohne Verzögerung eintretende Reaktion auf einen Sinnesreiz. Reflexe sind starre Reiz - Reaktions -Beziehungen, die durch eine festliegende nervöse Bahn (Reflexbogen) charakterisiert sind. Angeborene Reflexe nennt man 'unbedingter Reflex'; durch Konditionierung erworbene Reflexe heißen (Erfahrungs-) 'bedingte Reflexe'.
ReibegebissZuchtbegriffDicht aneinander reibende, vordere Schneidezähne.
ReizfilterungVerhaltenslehreAuswahl derjenigen Reize aus dem Reizangebot der Umwelt, die für eine Tierart lebensnotwendig sind und entsprechend beantwortet werden müssen.
ReizgeneralisierungVerhaltenslehreFähigkeit vieler Hunde, nach Erfahrungen mit einem bestimmten Einzelobjekt, einer bestimmten Reizkombination, auch auf andere, nicht identische Reizkombinationen entsprechend zu reagieren.
RezeptorenMedizinischer BegriffChemorezeptor: Sinneszellen, die auf chemische Reize reagieren, wie Geschmacks-, und Geruchssinn. Exterorezeptor: Spricht auf Sinnesreize außerhalb des Körpers an. Interorezeptor: Spricht auf Sinnesreize innerhalb des Körpers an (z.B. Zuckergehalt des Blutes, Füllung des Magens usw.) Mechanorezeptor: Spricht auf mechanische Reize, wie Druck, Dehnung, Vibration oder Schall an.
RezessivKynologiebegriffEine 'unterlegene' Erbanlage die nicht unmittelbar weitervererbt wird.
RidgeZuchtbegriffGegen den Fellstrich gewachsener Fellstreifen der auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule verläuft (z.B. Rhodesian Ridgeback).
RingelruteZuchtbegriffWird als hochstehende Rute über dem Rücken geringelt getragen. Die Ringelrute gilt auch ein Zeichen der Domestikation des Hundes.
RosenohrZuchtbegriffDie Rückseiten des Ohres sind nach innen gefaltet, so dass das Innere der Ohrmuschel sichtbar wird; oberer Teil des Ohres ist nach hinten gebogen (z.B. Greyhound).
RückbissZuchtbegriffDer Unterkiefer ist kürzer als der Oberkiefer. Die Fangzähne bohren sich (bei schmalem Unterkiefer) in den Gaumen; erblich und, da für das Tier quälend, unerwünscht.
RückenMedizinischer BegriffDer Hunderücken teilt sich in: Rücken, Lende und Kruppe.
nach oben S 
SGSVSchutz- und Gebrauchshundsportverein e. V. 
SHSBSchweizer Hundestammbuch 
SSVSchweizer Sennenhund-Verein für Deutschland e.V. 
SVVerein für Deutsche Schäferhunde 
SWHVSüdwestdeutscher Hundesportverband e.V. 
SchHSchutzhundeprüfungDie Schutzhundeprüfung dient, wie der Name schon sagt, zur Ausbildung zum Schutzhund. Diese Ausbildung wird vom DDC für die Deutsche Dogge abgelehnt.
ScherengebissZuchtbegriffNormaler Biss, die Schneidezähne greifen knapp über die Zähne des Unterkiefers.
SchienbeinMedizinischer BegriffWaden- und Schienbein bilden den Unterschenkel.
SchlagZuchtbegriffGruppe von Hunden, die innerhalb einer Rasse besondere Kennzeichen aufweisen.
Schlitten fahrenKynologiebegriffMit vorgezogenen Hinterbeinen rutscht der Hund auf seinem After (deutet auf Wurmbefall oder verstopfte Analdrüsen hin).
SchlüsselreizVerhaltenslehreEin Außenreiz oder Reizkombination, der ein bestimmtes Verhalten in Gang setzt oder aufrechterhält. Schlüsselreize können auf die Orientierung eines Tieres wirken oder die Stimmungslage beeinflussen.
SchnippeZuchtbegriffKleiner weißer Fleck direkt oberhalb des Nasenschwamms.
SchnürenhaarZuchtbegriffLanges Haar in dem sich abgestorbenes Haar mit dem nachwachsenden Haar zu langen Schüren verdreht (z.B. Komondor).
SchulterMedizinischer BegriffDie muskulöse Schulter trägt einen großen Teil des Körpergewichts.
SchurZuchtbegriffFormen des äußeren Erscheinungsbildes des Felles mittels Schere oder Scherapparat.
SchutztriebVerhaltenslehreAngeborene Bereitschaft des Hundes seine Rudelmitglieder oder Schutzbefohlene zu verteidigen. Der Schutztrieb ist bei den Rassen verschieden stark ausgeprägt. Bei Herdenschutzhunden ist es der natürliche Schutztrieb der sie für Ihre Aufgaben qualifiziert. Hunde mit starkem Schutztrieb sind besonders misstrauisch gegenüber Fremden und sehr wachsam, vor allem bei Dunkelheit.
SchwanzwirbelVerhaltenslehreViele kleine Schwanzwirbel ermöglichen dem Hund den unbeschwerten Ausdruck seiner Gefühle.
SchweißarbeitJagdbegriffSuche des Jagdhundes nach angeschossenem Wild auf der Blutspur.
SchärfeVerhaltenslehreCharaktereigenschaft des Hundes: Bewusstsein der eigenen Stärke und Kraft.
SozialisierungVerhaltenslehreDie Sozialisierungsphase schliesst sich der Prägungsphase an. Der Hund wird an alle Situationen, Tiere und Menschen gewöhnt um im späteren Leben selbstbewusst aber freundlich mit allen zu seinem Lebensbereich gehörenden Einflüssen zurechtzukommen. Besonders wichtig ist der Kontakt zu anderen Hunden damit er typische Verhaltensweisen erlernen kann (z.B. Demuts- und Dominanzgesten, Beißhemmung, Revierverhalten etc.). Die Soziale Prägung des Hundes erfolgt in der 9. bis 12. Woche.
SozialisierungsphaseZuchtbegriffSoziale Prägung des Hundes - erfolgt in der 9. bis 12. Woche.
SpeicheMedizinischer BegriffElle und Speiche bilden den Oberarm.
SpeiseröhreMedizinischer BegriffDie Nahrung gleitet durch die Speiseröhre in den Magen.
SpielHundeausbildungDas Einüben und Einstudieren von Verhaltensweisen ohne direkten Ernstbezug.
SpielballHundeausbildungAus Vollgummi bestehender Ball, mit dem der Hund frei spielen kann und der zum Apportieren geeignet ist.
SplitterpinzetteZuchtbegriffPinzette mit spitz zulaufenden Schenkeln zur problemlosen Entfernung von Splittern zwischen den Zehen oder Ballen.
SprunggelenkMedizinischer BegriffErmöglicht den Sprungvorgang. Setzt sich aus den sieben Knochen der Hinterfußwurzel zusammen. Nach außen ist das Fersenbein und der Fersenbeinhöcker sichtbar. Die Geometrie des Sprunggelenks ist maßgeblich für die Art der Vorwärtsbewegung.
SpurlautJagdbegriffHetzlaut des Hundes der laut bellend einer Spur folgt ohne das Wild zu sehen.
StammbuchZuchtbuchNimmt u.a. die Würfe und die Ergebnisse einer Ankörung auf.
StandardZuchtbegriffEindeutige Rassemerkmale die von einem Zuchtverband (FCI) für eine Rasse aufgestellt werden. Die Überwachung in den einzelnen Ländern obliegt nationalen Verbänden.
StaupeMedizinischer BegriffGefährliche Viruserkrankung des Hundes. Man unterscheidet Darm-, Lungen-, und die gefürchtete Nervenstaupe.
StehohrZuchtbegriffHoch stehendes Ohr wie z.B. beim Schäferhund.
SteissMedizinischer BegriffIn der Steissregion befinden sich die Hüftgelenke.
SterilisationKynologiebegriffBedeutet die Unterbrechung der Samenleiter (Rüde) oder Eileiter (Hündin). Die Sterilisation wird jedoch heutzutage kaum noch angewandt sondern die Kastration bevorzugt, da diese gleichzeitg auch den nicht selten auftretenden Krebs an diesen Organen verhindert.
StichelhaarZuchtbegriffNicht abstehendes Stockhaar mittlerer Länge.
StockhaarZuchtbegriffDichte Unterwolle mit mittel langen Deckhaaren.
StopZuchtbegriffBezeichnet die deutliche Trennung von Oberkopf und Fang. (Stirnabsatz zwischen Schädel und Nasenbein).
StriegelZuchtbegriffHundekamm mit in Zugrichtung angebrachten Griff. Striegel gibt es für jeden Haartyp.
Stuttgarter HundeseucheLeptospiroseGefährliche bakterielle Infektion, für die die sogenannten Leptospiren verantwortlich sind. Diese Krankheit bewirkt Müdigkeit und Schwächezustände bis hin zu Nierenentzündungen, Störungen des Magen-Darmbereiches und Gelbsucht.
StöbernJagdbegriffDer Jagdhund sucht ein Gelände durch umherlaufen nach Wild ab, ohne dabei einer Spur zu folgen.
nach oben T 
THSTurnierhundesportHundesportart, bei der Hund und Hundeführer gemeinsam bestimmte Disziplinen wie Hindernislauf, Slalom usw. ausführen. Hierbei werden auch Turniere mit Vierkampf u.ä. ausgetragen. Wichtig dabei ist, dass diese Sportart so gehalten ist, dass dabei keine Hunderasse bevorzugt ist.
TSBVerhaltenslehreTriebverhalten, Selbstsicherheit, Belastbarkeit
TerminschutzHundeausbildungFür Leistungsprüfungen und Ausstellungen ist in der Regel ein Terminschutz bei der entsprechenden Dachorganisation (z.B: VDH, oder DDC) zu beantragen. Der Terminschutz hat lediglich zur Aufgabe, dass zur gleichen Zeit nur jeweils eine Veranstaltung im betreffenden Einzugsgebiet abgehalten wird.
TollwutMedizinischer BegriffSehr gefährliche Viruserkrankung mit Befall des Nervensystems und des Gehirns. Ausgangspunkt der Infektionskette ist der Fuchs. Erkrankte Tiere, oder ungeimpfte, die mit erkrankten Tieren Kontakt hatten müssen von Gesetzes wegen getötet werden.
TotverbellerJagdbegriffNach Auffinden des verendeten Wildes gibt der Hund laut um dem Jäger den Fundort anzuzeigen.
TotverweiserJagdbegriffNach Auffinden des verendeten Wildes läuft der Hund zum Jäger zurück um ihn zur Fundstelle zu führen.
TricolorZuchtbegriffDreifarbig. meist schwarze Grundfarbe mit weißen und braunen Abzeichen.
TrimmenZuchtbegriffEntfernen abgestorbener Haare und scheren nachwachsender Haare, um eine im Zuchtstandard idealisierte äußere Form des Hundes zu erzielen.
TrockenZuchtbegriffTiere mit enganliegender Haut, unter der sich Muskeln und Knochen deutlich abzeichnen.
TulpenohrZuchtbegriffZugespitztes Stehohr.
TätowierungZuchtbegriffDient der Identifikation des Hundes. Üblicherweise werden Tätowierungen im Ohr oder auf der Innenseite der Schenkel der Hinterläufe angebracht. Rassehunde werden zum Nachweis der Übereinstimmung mit dem Zuchtbucheintrag bereits beim Züchter tätowiert. Siehe auch: Chip
nach oben U 
UP1Unterordnungsprüfung 1Die UP1 ist vom Schwierigkeitsgrad oberhalb der Begleithundeprüfung (BH) angesetzt und gilt nur für Deutsche Doggen in der DDC-Prüfungsordnung vorgesehen
UP2Unterordnungsprüfung 2Zweite Stufe der Unterordnungsprüfungen (s. UP1)
UP3Unterordnungsprüfung 3Dritte und höchste Stufe der Unterordnungsprüfungen (s. UP1 und UP2)
UnterarmMedizinischer BegriffDer Unterarm besteht wie beim Menschen aus Elle und Speiche.
UnterkieferMedizinischer BegriffErwachsene Hunde haben 42, das Milchgebiss des Welpen meist 28 Zähne. Siehe auch: Gebiss.
UnterschenkelMedizinischer BegriffZusammen mit der Pfote und dem Oberschenkel bildet er das Hinterbein.
UnterwolleKynologiebegriffDas dichte, weiche Fell unter dem Deckhaar. Das Unterfell ist die Wärmeisolation des Hundes gegenüber der Umwelt. Nicht das Deckhaar sondern ausschließlich die Beschaffenheit des Unterfells entscheidet in welchem Klima sich ein Hund wohl fühlt. Hunde aus Ländern mit heißem Klima haben häufig kein, oder ein nur gering entwickeltes Unterfell.
nach oben V 
VVater 
VDHVerband für das Deutsche HundewesenDachorganisation der Deutschen Zuchtverbände.
VMVaters Mutter 
VVVaters Vater 
VerlorensucheZuchtbegriffSuche des Hundes nach angeschossenem Wild.
VieräugelZuchtbegriffHelle Flecken über den Augen, die den Anschein doppelter Augen erwecken.
Vitamin HMedizinischer Begriffs. Biotin
VorbissKynologiebegriffDer Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer. Die Schneidezähne des Unterkiefers stehen deutlich vor den Schneidezähnen des Oberkiefers.
VorderhandKynologiebegriffSchulter, Brust und Vorderläufe des Hundes.
VorstehenJagdbegriffDer Hund steht dem aufgestöberten Wild reglos vor bis der Jäger herankommt (z.B. Pointer, Vorstehhund).
nach oben W 
WHWachhund 
WJSWeltjugendsieger 
WMWeltmeisterschaft 
WSWeltsieger 
WTWurftag 
WUSVWeltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde 
WadenbeinMedizinischer BegriffWaden- und Schienbein bilden den Unterschenkel.
WasserfreudigkeitKynologiebegriffBereitschaft des Hundes auch bei niedrigen Temperaturen ins Wasser zu gehen.
Weilsche KrankheitLeptospiroseGefährliche bakterielle Infektion, für die die sogenannten Leptospiren verantwortlich sind. Diese Krankheit bewirkt Müdigkeit und Schwächezustände bis hin zu Nierenentzündungen, Störungen des Magen-Darmbereiches und Gelbsucht.
WelpeZuchtbegriffDer Hund in der Zeit von der Geburt bis zur vollendeten 16. Lebenswoche.
WesensfestVerhaltenslehreAusgeglichener, selbstbewusster Hund mit hoher Reizschwelle.
WiderristZuchtbegriffHöchster Punkt des Rückens oder der Schultern. Von dort bis zum Boden wird die Größe eines Hundes gemessen.
WiderristhöheStockmaßAnderer Ausdruck für Schulterhöhe. Entfernung vom Boden zum Widerrist in gerader Linie.
WolfskralleKynologiebegriffBei einigen Rassen vorhandener Daumen an den Innenseiten der Hinterläufe. Afterkrallen sind häufig verkümmert. In der Regel werden sie bereits im Welpenalter entfernt (Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben). Bei manchen Rassen gehört die Afterkralle zum Zuchtstandard und wird daher nicht entfernt (z.B.Pyrenäenberghund). (auch Afterkralle, Afterklaue oder Afterzehe genannt)
WurfZuchtbegriffAlle Welpen einer Geburt.
nach oben Z 
ZZüchter 
ZASZuchtausschuss 
ZB-Nr.Zuchtbuch-Nummer 
ZGZuchtgemeinschaft 
ZNSZentrales Nervensystem 
ZOZuchtordnung 
ZRZuchtrichter 
ZTPZuchttauglichkeitsprüfung 
ZWZuchtwart 
ZZLZuchtzulassung 
ZahnpflegespielzeugZuchtbegriffSpielzeug, welches sich ständig der Gebissform anpasst und nicht nur reinigend sondern auch massierend wirkt.
ZahnsteinentfernerZuchtbegriffDen Zahnrundungen eines Hundegebisses entsprechende Spatel mit denen Zahnstein fachgerecht entfernt werden kann.
ZangengebissZuchtbegriffSchneidezähne des Oberkiefers befinden sich exakt über den Schneidezähnen des Unterkiefers.
ZtPrZuchttauglichkeitsprüfung 
ZuchtZuchtbegriffDer Versuch Nachkommenschaft mit bestimmten äußeren und charakterlichen Eigenschaften durch gezielte Paarung ausgesuchter Elterntiere zu erreichen.
ZuchtbuchZuchtbegriffWird vom jeweiligen Zuchtbuchführer des Rasseklubs geführt und enthält alle Daten der eingetragenen Hunde. Das Zuchtbuch dient dem Nachweis der Reinrassigkeit der Nachkommen.
ZuchtstandardZuchtbegriffFestgeschriebene Zuchtziele um Nachkommen mit bestimmten Eigenschaften oder definiertem Erscheinungsbild zu erhalten.
ZweitimpfungMedizinischer BegriffZum Aufbau der Grundimmunisierung durch einen wirksamen Impfschutz ist 3-4 Wochen nach der Erstimpfung (am besten in der 8. Lebenswoche) eine Zweitimpfung notwendig.
ZwingerhustenMedizinischer BegriffSchwere Infektionserkrankung der Atemwege mit vielen möglichen Ursachen. Ein großes Problem stellt die explosionsartige Ausbreitung in Zwingern, auf Hundeplätzen oder Tierpensionen dar.
nach oben Ü 
ÜberbissZuchtbegriffDie Schneidezähne des Oberkiefers ragen über die Schneidezähne des Unterkiefers hinaus.